29.11.2018 - 18:30 Ausstellungseröffnung | JANA DETTMER | schaP - Manuela Pasch

Wir laden Sie herzlich zu unserer Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 29.11.2018 um 18h30 ein. Die Künstlerinnen Jana Dettmer und schaP präsentieren im KunstStücke Kunstsalon in einer Gemeinschaftsausstellung ihre Malerei. Die Künstlerinnen sind bei der Vernissage anwesend.

Musikalische Begleitung: Violinistin Samara Freitas.

Ausstellung: 30.11.2018 - 10.01.2019

Ort: 
Galerie | Kunstsalon
Kunststücke by Dettmer
Stammheimer Straße 15
50735 Köln

U-Bahn Haltestelle: Zoo/Flora
Parkplätze: Zoo-Parkhaus, Parkplatz unter der Zoobrücke

 

Die Künstlerinnen: 

Jana Dettmer, geb. in Braunschweig, Studium „Malerei“, Freie Kunstschule Köln.

In der farbintensiven und abstrakten Malerei von Jana Dettmer steht zu Beginn eines Projektes zumeist eine „Idee in Farbe“. Das kann eine Momentaufnahme aus der Natur sein, eine Wahrnehmung, die während alltäglicher Situationen hängenbleibt, oder ein Resultat einer gezielten Suche nach Inspiration. Die großformatigen Bilder spiegeln ein Abbild ihrer Eindrücke von Farben, Formen und Flächen, Licht und Schatten, die nicht real umgesetzt werden. Ihre Malerei ist geprägt von der Freiheit der Darstellung, sie ist intuitiv und spontan.

Jana Dettmer arbeitet mit Pinsel, Spachtel, Rakel, mit den Händen und vor allem mit viel Dynamik. Was geschieht, geschieht einfach – zufällige Entstehung als Prinzip. Die Bilder lassen dem Betrachter bewusst viel Raum für eigene Interpretation, dort möchte die Künstlerin ihn abholen und einbeziehen.

"Die abstrakte Malerei entspricht meinem Lebensgefühl zwischen Intuition und Spontanität, Konzept und Struktur, meiner Auffassung von Freiheit, Kommunikation, Emotionalität und Ästhetik."

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Manuela Pasch, geb. in Düsseldorf, Studium Malerei in Köln, Lehrtätigkeit im Fach Kunst am ehemaligen Math. Nat. Gymnasium in Mönchengladbach, Galerietätigkeit in der Galerie für zeitgenössische Kunst  „Hans Mayer“ in Düsseldorf.

Arbeitssituationen, beschrieben von Detlev Foth

…"Auffällig war, wie ich bemerkte, eine hohe Konzentration, eine Unermüdlichkeit, ein tatsächliches Ringen um Ausdruck, ein souveräner Umgang mit Farbe. Die Themen: scheinbar einfach, verblüffend einfach; hier der Kopf eines Hundes, allerdings überdimensioniert und kühn in Szene gesetzt vermittels ganz eigener, sich vorwiegend im Ausschnitt vollziehender Komposition, da eine große Möwe, ein Adler, ein Fisch: die Malerin vermeidet hierbei jedes Klischee - bewusst oder unbewusst, meisterlich. Als Maler lernt man den anderen Maler am besten kennen, nähert sich ihm auf eine treffliche Weise, indem man ihm beim Arbeiten zuschaut. Der Malvorgang lässt wenig Fragen offen, die ganze künstlerische Persönlichkeit gibt sich während eines Malprozesses zu erkennen. Diese Malerin, das kann ich sagen, sucht die Wahrhaftigkeit im Unspektakulären, definiert, betont, umschreibt die Seele der Kreatur, sucht das Stille innerhalb einer lauten Welt - ja, es kommt mir vor, als wolle sie die Stille selbst beschreiben. Es mag absurd klingen oder als unerheblich empfunden werden, aber eines fiel mir sofort auf: diese Künstlerin verwendet Öl ohne Zuhilfenahme jedweder Malmittel, und doch ist ihr Duktus geschmeidig, treffsicher ist er sowieso. Nass-in-Nass-Malerei ohne Terpentin, eigentlich ein Unding, zumindest eine schwere Übung, in jedem Fall symbolhaft für die Unkonventionalität dieser Malerin: Alles Weitere wird sich aus der Beschäftigung mit dem Werk dieser Künstlerin ergeben - langweilig wird dies ganz gewiss nicht."

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