21.11.2019 - Ausstellung JOHN BACHEM | JANA DETTMER

Wir laden herzlich zur Ausstellungseröffnung der Künstler John Bachem und Jana Dettmer am Donnerstag, den 21.11.2019! John Bachem zeigt Werke, die sich formal und thematisch mit dem Tondo und der Kugel beschäftigen, Darstellungen, die für den Künstler als Inbegriff des instabilen Zustandes stehen. Jana Dettmer präsentiert quadratische monochrome Resinwerke, die zugleich Ruhe und Bewegung abbilden.

Vernissage: 21.11.2019
18.30 Uhr: Einlass 
19.00 Uhr: Begrüßung durch Gabriele Haanraats
Ausstellung: 22.11. - 09.01.2020

Kunststücke by Dettmer
Stammheimer Straße 15
50735 Köln

U-Bahn Haltestelle: Zoo/Flora
Parkplätze: Zoo-Parkhaus, Parkplatz unter der Zoobrücke

Die Künstler: 

John Bachem, geb. 01.04.1953 in Leverkusen

Studium für Bildhauerei bei Prof. Burgeff, FH Köln, 1975 - 1981
Multimedia Prof. Spoerri, FH Köln Kunst & Design, 1981 - 1985
Meisterschüler, 1985
Lehrtätigkeit seit 1979, Heinrich-Böll-Gesamtschule Köln
Dozent im Fachbereich Architektur, 1987-2001

Das Werk von John M. Bachem umfasst ein breites Spektrum künstlerischen Schaffens. Es reicht von Skulpturen, Raum und Wandobjekten, Videoinstallationen, Zeichnungen bis hin zu Auftragsarbeiten im privaten und öffentlichen Raum.

"Seit ca. vierzig Jahren befasse ich mich mit Ton, Lehm, Erde, Gips, Stein, Metall – ich berühre, taste, knete, kratze, schabe, schleife, feile, ich schau, sehe, erfinde und verwandele so Material in Form – im günstigsten Fall entsteht aus der Form Sinn, der sich bemüht Kunst zu werden.

Ich möchte nicht das der Betrachter ein Handbuch braucht, um Zugang zu meiner Formarbeit zu bekommen.

Für den Betrachter soll das Betrachtungserlebnis allein aus der sich zwingenden Umschreitbarkeit der Skulptur, des Objektes, der Rauminszenierung entstehen. Dieses Anschauen aus der Bewegung heraus benötigt mehr Zeit als nur den Augenblick. Skulptur braucht nicht nur zur Herstellung Zeit."

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Jana Dettmer, geb. in Braunschweig, Studium „Malerei“, Freie Kunstschule Köln.

Farbe, Struktur und Form pur.
Was geschieht, geschieht einfach – zufällige Entstehung als Prinzip.

"Je weniger ich versuche, den Verlauf des Bildes zu beeinflussen, umso intensiver wird das Ergebnis. Das ist für einen strukturierten Menschen wie mich gar nicht so einfach und manch ein Kampf muss ausgefochten werden. Farbe wird wieder abgekratzt, neu komponiert und aufgetragen und erneut gerakelt. Wenn es sich für mich „richtig“ anfühlt, befinden sich viele Farbschichten auf der Leinwand, die dem Bild Tiefe, Struktur und das Gefühl von Lebendigkeit geben.

Meine abstrakten farbintensiven Bilder spielen mit Farben, Formen und Flächen, Licht und Schatten, die nicht real umgesetzt werden. Ich arbeite mit Pinsel, Spachtel, Rakel, mit den Händen und mit viel Dynamik, und Raum für den Zufall. Meine Malerei ist geprägt von der Freiheit der Darstellung, sie ist intuitiv und spontan.

Die Verwendung eines speziellen Harzes intensiviert die Tiefe der Bilder. Die Behandlung lässt die Bilder leuchten und lenkt den Blick in die Farbschichten ganz weit nach unten. Ich fokussiere so die Wahrnehmung des Betrachters. Die Bilder sind Kombinationen, die als Paar wirken, aber auch für sich stehen können.

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